Quartalsbericht

Reporting VV-Fonds per 30.06.2018

Nach einem schwungvollen Jahr 2017 und einem guten Start in das Jahr 2018 haben sich die Konjunkturdaten in den letzten Monaten zunehmend heterogen entwickelt. Während sich die Wirtschaft in der Eurozone und in Japan etwas abgeschwächt hat, ist eine Beschleunigung der konjunkturellen Dynamik in den USA festzustellen (Senkung der Unternehmenssteuern). Der US-Dollar hat gegenüber dem Euro seit Mitte April wieder an Stärke gewonnen und liegt seit Jahresbeginn leicht vorn (1,168 zu 1,206 per 29.06.2017).

Eine weitere Zuspitzung im Handelskonflikt ist nicht ausgeschlossen und hält die Kapitalmärkte daher weiter auf Trab. Im Ergebnis zeigt sich, dass die meisten Aktienmärkte in Europa im ersten Halbjahr 2018 eine leicht negative Wertentwicklung aufweisen. Besser haben sich dagegen US-Aktien gehalten – der amerikanische Leitindex S&P 500 liegt zum Jahresbeginn mit rund 1,6 % im Plus.

Trotz der starken Schwankungen aufgrund des Handelskonfliktes dürften die Aktienmärkte auch künftig aufgrund des Wachstums der Unternehmensgewinne, der nach wie vor moderaten Bewertung und des vorherrschenden Nullzins-Umfelds (laut EZB bis Sommer 2019) für renditeorientierte Anleger alternativlos bleiben.

Gold hat sich in den vergangenen Wochen abgeschwächt und liegt derzeit bei rund 1.250 USD/Unze. Die Nachfrage nach dem Edelmetall ist, wie in den vergangenen Monaten, verhalten. Hintergrund dürfte die nach wie vor niedrige Inflation/Geldentwertung und die Sorglosigkeit der Kapitalmarktakteure bzw. das Vertrauen auf die Notenbanken sein

Fazit: Die aktuellen Daten sowie die Stimmungslage deuten darauf hin, dass die Börsenentwicklung über den Sommer hinweg weiter von Schwankungen geprägt sein dürfte. Der fundamentale Ausblick ist jedoch weiterhin gut. Ein gegenüber heute deutlich höherer Jahresendstand der Börsen würde uns daher nicht überraschen. Die Sommermonate dürften somit ein attraktives Investitionsumfeld für Anleger darstellen